Schlagwort: Fusionsbezeichnungen

Wie nenne ich ein Joint-Venture?

Unternehmensmarken: Entwicklung

brandpeak entwickelt Unternehmensmarken. Denn Unternehmen heißen nicht nur. Sie sind Marken, ob die Unternehmensleitung das möchte oder nicht.

Der Name des Unternehmens kann darüber entscheiden, ob er im Gedächtnis bleibt (z.B. bei Potentials) oder erst gar nicht in das Evoked Set der Zielgruppe kommen kann.

Unternehmensmarke: Entwicklung

Unternehmensmarkenentwicklungen werden vor allem bei Übernahmen und Joint-Ventures wichtig und können entscheidend für die weitere Entwicklung des Unternehmens sein.

Häufig orientieren sich Unternehmensentscheider an naheliegenden, branchenüblichen Lösungen: Doppelnamen oder Zusammenziehungen einzelner Elemente der Ausgangsmarken.

Diese „pragmatischen“ Lösungen verschenken Erfolgspotentiale: Ein kommunikativ optimierter Unternehmensnahme wird auf vielen Feldern ertragreicher sein als die schnelle politische Lösung.

Die Akzeptanz und Motivation auf Seiten der Mitarbeiter ist größer, die Merkfähigkeit ist besser und mittel- und langfristig ist die gesellschaftliche Akzeptanz durch größere Markensouveränität höher.


Diese Vorteile fallen nicht nur bei internationalen Konzernen ins Gewicht.

Auch hidden champions, die möglicherweise Müller-Brodersohn-Langsteen hießen, profitieren von einer optimalen Unternehmensmarke.

Fusionsbezeichnungen als künftige Unternehmensmarken

Fusionen und Joint-Ventures sind in Bezug auf ihre Namensgebung häufig problematisch. Der vermeintlich einfache Weg der Dualierung der Ausgangsnamen mit der Methodik ThyssenKrupp hat Grenzen. Derartige Doppelnamen sind nur merkfähig bis maximal vier Silben und international sind sie häufig nur schwer durchsetzbar.

Selbst Unternehmensmarken aus dem eigentlich geläufigen englisch-sprachigen Raum können in Dualität problematisch sein: „Freshfields Bruckhaus Deringer“ als Unternehmensbezeichnung  für eine international tätige Anwaltskanzlei ist zu lang; die Webadresse ist daher schlicht Freshfields.

Ein derart pragmatisches Naming hat erhebliche Nachteile: Es wirkt deutlich unentschlossen – das Unternehmen suggeriert Halbherzigkeit.

Diese Beispiele fallen allerdings nur Marketing- und Markenexperten sofort ins Auge. Aber auch bei Branchenfremden bleibt ein Gefühl der Unvollständigkeit und Nichtgeschlossenheit.

 

Markenarchitektur

Entscheidend für die Wahl einer künftigen Unternehmensmarken ist in der Regel die geplante Markenarchitektur.

Soll das Unternehmen in eine Gruppe eingebunden sein?

Ist es strategisch sinnvoll, die Beziehung deutlich zu machen oder ist es vorzuziehen, das Unternehmen als unabhängig zu kennzeichnen?

Teil des Lastenkatalogs sind auch die primär anzusprechenden Zielgruppen und nationalen Zielmärkte. Verwechslungsgefahren führen schnell zu ausufernden Prozessen mit ungewissem Ausgang.

Diese rein rechtlichen Fragen können auch von versierten Rechtsabteilungen oder internationalen Markenkanzleien beantwortet werden. Dadurch ergibt sich jedoch immer ein deutlicher Zeitverzug. Überdies: Markenkanzleien weisen darauf hin, was nicht möglich ist. Sie zeigen keine kreativen Auswege in Form von starken, aber rechtlich einwandfreien Markenlösungen.

brandpeak denkt daher vom Start der Entwicklung an zielorientiert und ganzheitlich: Nur durchgängig optimierte Naming-Konstruktionen haben überhaupt eine Chance, als Vorschläge diskutiert zu werden.