Digital Branding und Online-Marketing

Digital Branding: Warum eigentlich?

Wozu braucht ein Unternehmen Digital Branding?

Ist das nicht nur eine neue Sau, die durchs Dorf getrieben wird? Schließlich gibt es genug Moden, die nach kurzer Existenz auf den Märkten der Unternehmensberatungsmodelle sang- und klanglos wieder in der Versenkung verschwunden sind. Ist Digital Branding auch eine dieser Moden, über die in zwei Jahren niemand mehr spricht.

Ja, viele Ansätze werden in einigen Jahren wieder vom Markt verschwunden sein. Dies liegt jedoch nicht daran, dass Digital Branding ein falscher Ansatz wäre, sondern eher an den sehr volatilen Rahmenbedingungen. Suchmaschinen ändern ihre Programmierung, Kunden entdecken neue Plattformen und die Märkte ändern sich schneller als noch vor wenigen Jahren.

Was jedoch bleiben wird, ist die Digitalisierung des Dialogs und der Interaktion von Unternehmen und ihren Zielgruppen. Das heißt, Digital Branding wird immer mehr Kanäle übernehmen; das Analogue Branding wird dagegen weniger relevant. Langfristig gesehen bleiben darum die Ziele des Digital Branding bestehen.

Die Methoden und Tools werden sich jedoch verändern, ebenso wie die technischen Rahmenbedingungen sich im Laufe der Jahrhunderte beim konventionellem Branding geändert haben.

Auf Digital Branding zu verzichten, ist darum der Verzicht auf eine wirkungsvolle Kommunikation mit dem Kunden.

Lohnt sich Digital Branding für den Mittelstand?

Es lohnt sich eher als konventionelles Branding. Denn im analogen Bereich der Kommunikation (via klassischer Anzeigen, Messeauftritte, Direct Mails etc.) sind die Umsetzungskosten gemessen an den erreichten Zielgruppen sehr hoch.

Das Preis-Leistungsverhältnis ist besonders unter Langfrist-Aspekten beim Digital Branding wesentlich besser. Denn: Je jünger die Zielgruppe, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie sich nahezu ausschließlich im digitalen Bereich informiert.

Und die bessere Erreichbarkeit der jungen Zielgruppen durch Digital Branding bedeutet wiederum: Die Marke wächst in die Segmente der zukünftigen Entscheider hinein und baut dort Markenvertrauen auf, wo es besonders sinnvoll ist.

Unternehmen mit strategischer Ausrichtung sollten daher eher in die jüngeren Zielgruppen – und damit in Digital Branding – investieren als in Zielgruppen, in denen die Marke bereits bekannt und durchgesetzt ist.

Digital Branding ist die optimale Gelegenheit, die Marke auf solide Füße zu stellen.

Ein durchdachtes Digital Branding fußt auf einer durchdachten inhaltlichen Strategie. Es hat eine Unternehmensstory, die zum einen glaubwürdig, zum anderen relevant ist.

Diese Bestandteile einer Corporate Identity sind im Mittelstand häufig nicht fixiert. In vielen Unternehmen beschränkt sich Corporate Identity auf Corporate Design.

Digital Branding ist nun die Möglichkeit, über die Übernahme von Logo und Unternehmensfarben im digitalen Bereich hinaus zu gehen und eine klare Überzeugungsstrategie für das Unternehmen, seine Produkte und Services zu entwickeln.

So wirkt das Digital Branding positiv auf die Corporate Identity zurück: Es entsteht eine Brand Story, die nicht nur online neue Zielgruppen erreicht, sondern auch das Unternehmen als Ganzes, seine Sortimente und Produkte sinnvoll und durchdacht positioniert – jenseits des reinen Sales-Ansatzes.

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