Kriterien des Digital Branding Erfolgs

Was zeichnet eine starke Digital-Marke aus?

Es gibt drei Kernebenen, die über den Erfolg der Marke im Netz entscheiden. Kommunikationsstrategien können gezielt auf diese relevante Ebenen abzielen und so eine optimale Vernetzung der Online- und Offline-Welt  aufbauen.

Kriterien einer starken Digitalmarke

Such- und Aufrufverhalten

Wenn direkt nach der Marke (und nicht nach dem generischen Produkt oder Service) gesucht wird, ist das ein klares Indiz für eine hohe Marken-Autorität in den Digital-Kanälen. Das hohe Suchvolumen direkt auf die Marke ist die Folge der hohen Brand Awareness. In der Regel ist diese Markenbekanntheit das Resultat von Werbeaktivitäten aus dem Online- oder Offline-Bereich. (Diese Aktivitäten müssen nicht zwangsläufig aus Paid Content bzw. klassischem Werbedruck bestehen.)

Die Vorteile dieses markenorientierten Such- und Besuchsverhaltens liegen auf der Hand:

  • Die Visits müssen nicht "gekauft" werden, etwa durch Adwords.
  • Der direkte Zugriff hat positive SEO-Effekte, da Suchmaschine die direkten Besuche als Zeichen der Markenautorität für das Produkt- oder Service-Segment wahrnimmt.
  • Direkte Besuche der Markenseite bieten eine signifikant gute Online-Konvertierung der Branding-Aufwendungen und steigern direkt den Unternehmenswert.

Interaktion

Eine Marke, die ihre Zielgruppen anspricht, wird ein Feedback seitens der Zielgruppen erhalten. Der Grad der Interaktivität ist damit immer auch ein Hinweis auf mehr oder weniger starke Emotionalisierung und Relevanz. Shares, Likes und Kommentare zeigen, dass sich die Zielgruppen mit der Marke und ihrem Angebot beschäftigen, sie steigern die Verweildauer auf der Website (wichtig für SEO) und wirken auch auf Multiplikatoren, die ihrerseits wiederum mit Marke und Zielgruppen interagieren.

  • Je größer die Zahl der feedbackgebenden Community, desto höher die Markenbekanntheit.
  • Je höher die Frequenz der Interaktionen, desto höher das Involvement. Die Markenbindung verstärkt sich.

Marken-Loyalität

Starke Marken sind auch stark im digitalen Raum. Sie entwickeln eine Markenbindung, die sich auch im Digital-Verhalten äußert. Das beste Beispiel dafür ist Apple. Nutzer suchen nicht etwas nach Laptop oder Notebook, sondern greifen direkt auf die Apple-Website zu.

  • Loyale Markenverwender gehen nicht auf Such- oder Preisvergleichsseiten. Sie greifen direkt auf die Angebote der Marke zu.
  • Loyale Markennutzer interagieren auch dann mit der Marke, wenn es keinen direkten Produktbezug gibt. Das schafft wiederum Anknüpfungspunkte für andere Nutzer und Multiplikatoren.

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